Wir berliner
Wir berliner
Startsite» Begleitveranstaltungen 18.12.2017

Begleitveranstaltungen

Flyer

Begleitprogramm zur Ausstellung My, berlińczycy! Wir Berliner! Geschichte einer deutsch-polnischen Nachbarschaft

Pressevorbesichtigung Pressemitteilung / Pressemappe

Datum: Mi, 18. März 2009, 11.00 Uhr
Ort: Ephraim-Palais | Stadtmuseum Berlin, Poststraße 16, 10178 Berlin-Mitte


Eröffnung der Ausstellung im Ephraim-Palais und Märkischen Museum My, berlińczycy! Wir Berliner! Geschichte einer deutsch-polnischen Nachbarschaft

Datum: Do, 19. März 2009, 18.00 Uhr
Ort: Altes Stadthaus (Bärensaal), Jüdenstr. 42, 10179 Berlin-Mitte

Einladung und Programm

18.00 Uhr: Eröffnung im Alten Stadthaus,
Altes Stadthaus, Jüdenstr. 42, 10179 Berlin-Mitte

Es sprechen:
Dr. Franziska Nentwig, Generaldirektorin Stadtmuseum Berlin
Dr. Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a. D.
Prof. Władysław Bartoszewski, Staatssekretär, Bevollmächtigter des Premierministers in Angelegenheiten des internationalen Dialogs der Republik Polen
Monika Helbig, Staatssekretärin, Europabeauftragte des Landes Berlin
Włodzimierz Paszyński. Stellvertretender Präsident der Stadt Warschau
Prof. Dr. Robert Traba, Direktor des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften

19.00: Besichtigung der Ausstellungen im Ephraim-Palais und Märkischen Museum

21.00: Empfang im Märkischen Museum mit dem Botschafter der Republik Polen und dem Präsidenten der Polnischen Akademie der Wissenschaften

Zur Eröffnung der Ausstellung sorgt das Quarrel Quartet für einen musikalischen Höhepunkt.

Das 1998 in Warschau gegründete Streichquartett ist seit einigen Jahren in Berlin ansässig. Es gewann erste Preise bei zahlreichen internationalen Wettbewerben, zuletzt im November 2008 beim Internationalen Joseph Joachim Kammermusikwettbewerb in Weimar. Die Musikerinnen konzertieren in Europa, USA und Japan. Es spielen: Magdalena Makowska (Violine), Karolina Weltrowska (Violine), Anna Szulc-Kapala (Viola), Eunyoung Park (Cello).


Vernissage der Ausstellung KRAJ. Die Kunst aus Polen stammender Künstler. Teil 2 / In Translation

Datum: Fr, 27. März 2009, 20.00 Uhr
Laufzeit: 29. März - 17. Mai 2009.
Ort: Galerie miejsce/der Ort,
Berliner Str. 165, 10715 Berlin-Wilmersdorf,

Künstler:
Andrzej Cisowski (Białystok-Warschau-Düsseldorf-Olsztyn-Berlin) – neue Gemälde
Henryk Gajewski (Białystok-Warschau-Paris-Amsterdam-Berlin) – Video-Art
Kuratorin: Magda Potorska

Es sprechen:
Robert Traba, Direktor des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften Jacek Werbanowski, Kunstkritiker, Chefredakteur des Kunstmagazins „Exit“

Das Problem der Migration ist zu einem der zentralen Themen der gegenwärtigen Kultur geworden. Die Kuratoren der Ausstellung (Magda Potorska und Marek Bartelik) haben ausgewählte, in der ganzen Welt verstreute Künstler polnischer Herkunft um einen künstlerischen Kommentar zu ihrer Perspektive gebeten: Wie erfahren sie die Welt durch das Prisma eines verlassenen Ortes, der Emigration oder auch einfach des Unterwegsseins. Ein auf diese Weise gefasstes selbständiges Nachdenken stellt einen gelungenen Versuch dar, das Phänomen der Migration nicht zu marginalisieren. Dem Rezipienten eröffnet es die Möglichkeit, sich weit über das schematische Denken hinaus mit der als „Polonia“ abgestempelten Kunst der Auslandspolen auseinanderzusetzen.

Eine Veranstaltung der Galerie miejsce/der Ort im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „My, berlińczycy! Wir Berliner!“


Colloquium: Alltag und Erinnerung in der Volksrepublik Polen und der DDR

Datum: Do, 2. April 2009, 16.00 Uhr
Ort: Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie
der Wissenschaften

Majakowskiring 47, 13156 Berlin-Pankow

Der Alltag im sozialistischen Staat sowie die heutige Erinnerung in Deutschland und Polen an die DDR und die Volksrepublik Polen sind Thema eines Colloquiums am Zentrum für Historische Forschung Berlin, das von dem Warschauer Zeithistoriker Jerzy Kochanowski moderiert wird. Magda Pyzio, Corinna Felsch und Mateusz Hartwich bieten Einblick in ihre Forschungen zum kollektiven Gedächtnis, zur Rolle von Geschichte bei Reisen von Deutschen und Polen wie auch zur kulturellen Aneignung der Landschaft in Schlesien nach 1945.

Eine Veranstaltung des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften


Pressegespräch zum Leben und Werk von Heinrich Schönker

Datum: Fr, 3. April 2009, 10.00 Uhr
Ort: Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie
der Wissenschaften

Majakowskiring 47, 13156 Berlin-Pankow

Im Vorfeld der abendlichen Lesung und Diskussion mit Heinrich Schönker findet ein Pressegespräch statt, das von dem Historiker Robert Żurek (CBH PAN Berlin) moderiert wird. Wir bitten interessierte Medienvertreter um Anmeldung: info@panberlin.de.


Eine Kindheit in Zeiten der Shoa – Lesung und Diskussion mit Heinrich Schönker
Moderation: Helga Hirsch

Datum: Fr, 3. April 2009, 16.00 Uhr
Ort: Deutsches Historisches Museum,
Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Der 1931 in Krakau geborene und heute in Israel lebende Heinrich Schönker liest aus seinen Erinnerungen „Ich war acht und wollte leben. Eine Kindheit in Zeiten der Shoah“, die 2008 auf Deutsch erschienen sind. Im Mittelpunkt des anschließenden Gesprächs mit der Publizistin Helga Hirsch stehen bisher unbekannte Dokumente über die missglückte Massenauswanderung der Juden aus Auschwitz und Oberschlesien zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wie auch die Ermordung des berühmten jüdisch-polnischen Berliner Schauspielers John Gottowt, deren Augenzeuge der junge Schönker wurde.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, der Zoyda Art Production Warszawa und des Deutschen Historischen Museums


Das Foto: Ein literarischer Abend mit Leszek Szaruga
Moderation: Brigitta Helbig-Mischewski

Datum: Do, 16. April 2009, 21.00 Uhr
Ort: Club der polnischen Versager
Ackerstrasse 170, 10115 Berlin

Leszek Szaruga war schon immer ein Pendler zwischen Ost und West. Je nach Ort wechselt er seine Profession: In Warschau ist er Dichter, in Stettin – ein Literaturwissenschaftler und in Berlin – ein Journalist. Im Club der polnischen Versager liest der 1946 in Krakau geborene Lyriker, Essayist und Übersetzer Auszüge aus seinem neuen Buch „Zdjęcie“ („Das Foto“) und einige seiner Gedichte. Anschließend diskutiert er mit Brigitta Helbig-Mischewski über „sein Berlin“.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, des Polnischen Instituts Berlin und des Clubs der polnischen Versager


Hinter den Kulissen: Eine Vortragsreihe im Märkischen Museum

Termine: . April, 15. Mai, 12. Juni 2009 (immer freitags)
Ort: Märkisches Museum, Am Köllnischen Park 5, 10179 Berlin

Die Vortragsreihe erlaubt einen Blick hinter die Kulissen der Recherchen zu „My, berlińczycy! Wir Berliner!“. Co-Autoren der Ausstellung tragen an drei Freitagen zu ausgewählten Themen vor und laden Sie ein, sich in die Kunst der Avantgarde, den polnischen Katholizismus in Berlin und die Rolle des polnischen Adels in der preußischen Hauptstadt zu vertiefen.


Avantgarde und Liebe. Margarete und Stanisław Kubicki und polnische Künstler in Deutschland

Referenten: Lidia Głuchowska und Karol Kubicki
Datum: Fr, 17. April 2009, 18.00-19.30 Uhr

Vortrag mit anschließender Diskussion

Polnische Katholiken in Berlin in Geschichte und Gegenwart

Referent: Robert Żurek
Datum: Fr, 15. Mai 2009, 18.00 Uhr

Vortrag mit anschließender Diskussion

Im Kreis der Hohenzollern. Zur Rolle und Präsenz des polnischen Adelsgeschlechts der Radziwiłłs in Berlin

Referentin: Ewelina Wanke
Datum: Fr, 12. Juni 2009, 18.00 Uhr

Vortrag mit anschließender Diskussion

Die Vortragsreihe ist eine gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften und des Stadtmuseums Berlin


Klezmer & Jazz mit Marek Szmelkin

Datum: Fr, 17. April 2009, 21.00 Uhr
Ort: Club b-flat
Rosenthaler Str. 13, 10119 Berlin

Der in Berlin lebende Multiinstrumentalist Marek Szmelkin (Pan Marek) ist vor allem als Hackbrettspieler bekannt. Er kann auf seinem Konto zahlreiche Auftritte in Philharmonien und anerkannten Konzertsälen, nicht nur in Deutschland, verbuchen. In seinem Spiel verbindet er auf einzigartige Weise Klezmer-Musik mit Jazz.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften und des Polnischen Instituts Berlin


Junge polnische Musiker im Berlin der Zwischenkriegszeit Das Kwartet Polski Berlin spielt Schüler von Franz Schreker Fotoausstellung: Die Polonia im Objektiv von Stefan Dybowski

Datum: Sa, 18. April 2009, 20.00 Uhr
Ort: Deutsches Historisches Museum
Zeughaus, Schlüterhof, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
Moderation: Antoni Buchner

Jerzy Fitelberg (1903–1951), Ignace Strasfogel (1909–1994) und
Karol Rathaus (1895–1954) studierten in den 1920er Jahren in Berlin bei Franz Schreker Komposition. Während Fitelberg und Rathaus noch rechtzeitig vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges die Ausreise in die USA gelang, kam Strasfogel im Warschauer Ghetto um.

Das Kwartet Polski Berlin (Polnisches Streichquartett Berlin) –
Tomasz Tomaszewski (Violine), Piotr Prysiażnik (Violine), Sebastian Sokół (Viola) und Maria Pstrokońska-Nawratil (Cello) – interpretiert Stücke von Fitelberg, Strasfogel und Rathaus.

Am Rande des Kammerkonzerts wird die Fotoausstellung „Die Polonia im Objektiv von Stefan Dybowski“ präsentiert. Der 1957 in Posen geborene und seit 1983 in Berlin lebende und wirkende Stefan Dybowski zeigt Portraitaufnahmen von Berliner Polen und Fotographien aus dem Leben der hiesigen Polonia.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, des Deutschen Historischen Museums und des Bundesverbandes Polnisches Forum in Deutschland e. V.


Bubu der Drache. Puppentheater von Halina Tramba-Kowalik

Datum: So, 19. April 2009, 16.00 Uhr
Ort: Märchenhütte
Monbijoupark, 10119 Berlin

Das Theaterstück „Bubu der Drache“ der Schauspielerin und Puppenmacherin Halina Tramba-Kowalik ist für Menschen von 3 bis 99 Jahren geeignet. Polnisches Puppen-und Maskentheater von Tramba-Kowalik ist in Berlin seit Langem bekannt. Durch die Verbindung unterschiedlicher Puppentechniken sowie einem gleichermaßen für Kinder und Erwachsene konzipierten Angebot wurde es schon in den 1980er Jahren als eines der interessantesten Theater West-Berlins bekannt.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Polnischen Instituts Berlin und des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften


Maria Helmin singt Jazz

Datum: Mi, 22. April 2009, 21.00 Uhr
Ort: Kunstfabrik Schlot
Chausseestraße 18,10115 Berlin

Die warme Stimme der polnischen Jazz-Vokalistin Maria Helmin verspricht einen musikalischen Abend auf höchstem künstlerischem Niveau. Maria Helmin schloss mit Auszeichnung die Jazz- und Popmusikfakultät an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin ab und sang in vielen Musikformationen, u. a. Nightingales, Swing Dance Orchestra von Andrzej Hermlin. 2005 gründete sie ihre eigene Band Maria Helmin Quintett, seit 2008 singt sie auch mit der Band Ich und Ich.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Polnischen Instituts Berlin und des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften


Salon na Berlińskiej. Interviews mit polnischen Berlinern (auf Polnisch)

Termine: 23. April, 7. Mai, 14. Mai, 28. Mai, 4. Juni 2009, 20.00 Uhr (immer donnerstags)
Ort: Galerie Miejsce/ Der Ort
Berliner Str.165, 10715 Berlin

Der Salon na Berlińskiej findet immer donnerstags in der Galerie miejsce/ Der Ort in der Berliner Straße 165 in Wilmersdorf statt. Die Gäste des Salons können ruhigen Gewissens von sich behaupten: „Ich bin ein Berliner“ – auch wenn ihre Wurzeln nicht unbedingt in Deutschland liegen. In ihrem Mund klingt dies weder nach einem Ausdruck von good will noch nach einer bloßen Floskel. Mehr noch: Dank dieser Menschen ist das heutige Berlin eine moderne, lebendige, inspirierende Metropole, eine Stadt, die ihre Einwohner formt und gleichzeitig auch zulässt, dass diese ihr Gesicht prägen.

Die Gespräche werden aufgezeichnet und im Programm des Senders Funkhaus Europa gesendet.


Klare Linie
Datum: Do, 23. April 2009, 20.00 Uhr

Gäste:
Prof. Dr. Lex Drewiński (Grafiker, Träger vieler erstrangiger internationaler Preise)
Roman Lipski (Maler, Galerie Birgit Ostermeier, Sammlung Marx u. a.)
Moderation: Piotr Olszówka

Business und Herz
Datum: Do, 7. Mai 2009, 20.00 Uhr

Gäste:
Barbara Mohnheim (Mäzenin, Gründerin des „Deutsch-Polnisch-Ukrainischen Vereins für Osteuropa“)
Małgorzata Olszewska (Geschäftsführerin, Solaris Bus & Coach-Niederlassung Berlin)
Moderation: Jacek Tyblewski

Poesie in einer Großstadt
Datum: Do, 14. Mai 2009, 20.00 Uhr

Gäste:
Prof. Dr. em. Heinrich Olschowsky (Slawist, Literaturwissenschaftler)
Artur Szlosarek (polnischer Dichter mit Wohnort in Berlin)
Moderation: Dorota Danielewicz-Kerski

Das Leben ist kein Theater
Datum: Do, 28. Mai 2009, 20.00 Uhr

Gäste:
Andrzej Woron (Maler, Drehbuchautor, Regisseur, Gründer des „Teatr Kreatur“)
Wiesław Dudek (Deutsche Oper Berlin, Erster Solotänzer)
Moderation: Piotr Olszówka

„Polnische Wirtschaft” und die Berliner Politik
Datum: Do, 4. Juni 2009, 20.00 Uhr

Gäste:
Jacek Gredka (Bauunternehmer und SPD-Politiker aus Hohenschönhausen)
Piotr Pawlowski (Politiker, FDP-Fraktionschef in der BVV Berlin-Mitte)
Moderation:Jacek Tyblewski


Eine gemeinsame Veranstaltung des Senders Funkhaus Europa, des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften und der Galerie miejsce/ Der Ort


Wir sind da! Polnische Migration im heutigen Berlin

Datum: Di, 12. Mai 2009, 18.00 Uhr
Ort: Märkisches Museum
Am Köllnischen Park 5, 10179 Berlin

Die Ausstellung „My, berlińczycy! Wir Berliner! Geschichte einer deutsch-polnischen Nachbarschaft“ dokumentiert die Geschichte der polnischen Migration nach und in Berlin in den letzten 300 Jahren. In der Podiumsdiskussion wird dagegen nach dem jüngsten Kapitel der polnischen Migration in Berlin gefragt: Im Zuge der beiden letzten Erweiterungen der Europäischen Union (2004 und 2007) sind hunderttausende Osteuropäer nach Westeuropa ausgewandert. Am Beispiel der polnischen Migranten in der Spreemetropole, die durch die Nähe zu Polen und seinen multikulturellen Charakter besonders geprägt ist, werden u. a. der Migrationssoziologe Jochen Oltmer (Universität Osnabrück) und der Chefredakteur des deutsch-polnischen Magazins DIALOG Basil Kerski über die Dynamik, neue Formen sowie Folgen der Migration für beide Seiten diskutieren.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, des Deutsch-polnischen Magazins DIALOG und des Jungen Kreises der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin


Zeitgenössische polnische Kunst in Berlin? Künstler und Kunstexperten diskutieren

Datum: Mi, 13. Mai 2009, 19.30 Uhr
Ort: Märkisches Museum
Am Köllnischen Park, 10179 Berlin-Mitte

Zur Teilnahme am Gespräch wurden Künstler eingeladen, die über ihren Werdegang und das künstlerische Schaffen, ihren eigenen Weg nach Berlin, die Bedeutung Berlins für sie selbst sowie ihre Verbindung zu Polen diskutieren werden. Dabei vertreten sie exemplarisch verschiedene Generationen polnischer Künstler, die jeweils andere Beweggründe für die Wahl Berlins als Wohn- und Arbeitsort haben. Der Zeitrahmen des Gesprächs umfasst sowohl die 1980er und 1990er Jahre wie auch das aktuelle Zeitgeschehen.
Es diskutieren:
Ryszard Górecki (freischaffender Künstler) und Krzysztof Visconti (Dokumentarfilmer und Journalist)
Moderation:
Stróżczyńska-Wille ( Herausgeberin des „MOE-Kulturnewsletter“ )

Eine gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften und des Stadtmuseums Berlin


Gespräche mit Zeitzeugen – Begegnungen mit ehemaligen Zwangsarbeitern

Datum: Mo – Do, 18.-21. Mai 2009
Ort: wird bekannt gegeben

Zur gemeinsamen deutsch-polnischen Geschichte gehört auch die Erinnerung an die ehemaligen Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkrieges zu Tausenden in Berliner Betrieben arbeiteten und ihre Gesundheit und ihr Leben ließen. Die Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung“ organisiert eine Reise ehemaliger Zwangsarbeiter nach Berlin, wo sie mit Jugendlichen über ihr Schicksal sprechen und gemeinsam die Orte ihrer Zwangsarbeit aufsuchen werden.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung“ und des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften


Im Osten beginnt das Eis zu schmelzen. Das polnische Experiment 1989 Podiumsdiskussion mit Gesine Schwan, Gerd Poppe und Andreas Pflüger

Datum: Mi, 27. Mai 2009, 19.00 Uhr
Ort: wird bekannt gegeben

Zwischen Sommer 1988 und Frühling 1989 spielten sich in Polen Ereignisse ab, die den Zusammenbruch des Kommunismus in diesem Land zur Folge hatten: eine Streikwelle, die das ganze Land erfasste, die Fernsehdebatte zwischen Lech Wałęsa und dem Chef der kommunistischen Gewerkschaften, Gespräche am Runden Tisch und schließlich die ersten halbfreien Parlamentswahlen. Alle diese Ereignisse machten den spezifisch polnischen Weg zur Überwindung des Kommunismus aus. Die eingeladenen Zeitzeugen werden uns an das polnische Experiment und seinen Einfluss auf die Veränderungen in ganz Ostmitteleuropa erinnern.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Robert-Havemann-Gesellschaft und des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften


Ausstellung: Polonia-Presse in der Welt gestern und heute mit Agata Kalinowska-Bouvy

Datum: Sa, 5. Juni 2009, 19.00 Uhr
Ort: Polnisches Haus / Dom Polski, Potsdamer Str. 63, 10785 Berlin

Agata Kalinowska-Bouvys Ausstellung „Polonia-Presse in der Welt gestern und heute“ umfasst ca. 300 Titel unterschiedlicher polnischer Exilperiodika. Sie veranschaulicht die Intensität des polnischen Journalismus im Ausland und liefert Einblicke in den Alltag polnischer Emigranten in Berlin und der ganzen Welt. Nachdem die Ausstellung bereits in Frankreich, Belgien, Österreich und Russland zu sehen war, macht sie nun Station in Berlin.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Polnischen Hauses/ Dom Polski und des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften


Das „Äußerste von Gefühl“
Ein Abend für die deutsch-polnische Dramatikerin Eleonore Kalkowska


Datum: Fr, 12. Juni 2009, 19.30 Uhr
Ort: Konzertsaal im Kulturhaus Mitte
Auguststr.21, 10117 Berlin

Mit Tomasz Szarota, Peter Piotr Lachmann, Agnes Trapp, Basil Kerski und Studierenden der Reduta Schauspielschule Berlin

„Jede Szene des Stückes ist ein Aufschrei [...]; alle zusammen ergeben [...] das Letzte an Wahrheit, das gleich ist dem Äußersten von Gefühl.“ So beschrieb Heinrich Mann 1932 das Zeitstück „Zeitungsnotizen“ von der heute fast vergessenen deutschsprachigen polnischen Dramatikerin Eleonore Kalkowska.

Das „Äußerste von Gefühl“ brach sich auch im Leben von Eleonore Kalkowska stets Bahn. Als selbstbewusste, moderne Künstlerin multinationaler Herkunft schuf sie in Berlin, Breslau, Paris und London vor allem in ihrer Wahlsprache Deutsch. Bekannt wurde sie Ende der 1920er Jahre mit ihren Zeitstücken, die Bezug auf damalige akute gesellschaftliche und politische Probleme nahmen, und die in Berlin an der Berliner Volksbühne und am Schillertheater sowie in anderen Städten aufgeführt wurden. Nie passte Kalkowska sich an traditionelle Frauenbilder an und entschied sich stets gegen konformes Denken. In einer Diskussion mit künstlerischen Einblendungen soll die Welt der Eleonore Kalkowska wieder für einige Stunden in Berlin erlebbar werden. Studierende der Reduta Schauspielschule Berlin bereiten eine szenische Collage aus dem Werk Kalkowskas vor – mit Texten, szenischen Lesungen, Gedichten und Liedern.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften und der Reduta Schauspielschule Berlin


REB-RAW: Rückblicke
Ein Projekt von Peter Piotr Lachmann


Datum: Sa, 13. Juni 2009, tagsüber
Ort: wird bekannt gegeben

ZWEI PROJEKTIONEN

„Auf Sie kann ich verzichten“
Janusz Korczaks Berliner Jahr. 1907 erlebt Korczak Berlin. Was fiel ihm da besonders auf?

„Ein unheimlicher Gast. Szmuel Zygielbojm in Berlin“
Geradewegs aus dem Warschauer Getto stattet Szmuel Zygielbojm Berlin 1940 eine Stippvisite ab und stellt dabei ein Gedankenexperiment an – eine einmalige Reflexion des aus dem Warschauer Ghetto geflüchteten polnischen Juden, der Berlins Straßen und ihre Passanten beschreibt und das mögliche Schicksal der Stadt und ihrer Einwohner – konfrontiert mit dem Schicksal Warschaus – erwägt.

PERFORMANCE:
„Mauermahlen / muromielenie“

Peter Piotr Lachmann schreibt dazu: In den Brunsttagen der Mauerspechte gelang es mir, die Hochstimmung per Video einzufangen. Damals betrachtete ich die emsigen Aktivitäten eher ironisch, heute bin ich geneigt, darin eine spontane Quasi-Bürgerperformance zu erkennen. Ich schließe mich ihr an, indem ich ein aus diesen Tagen gerettetes Mauerstück dem Zeitgeist opfere. Wie ein polnisches Sprichwort sagt: „Z tej mąki chleba nie będzie” ... Dieses Mehl ist ungeeignet zum Brotbacken ...

Eine gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften und der Reduta Schauspielschule Berlin


Finissage der Ausstellung „My, berlińczycy! Wir Berliner! Geschichte einer deutsch-polnischen Nachbarschaft“ mit einem Konzert des European Fine Arts Trio zum 160. Todestag von Frédéric Chopin

Datum: So, 14. Juni 2009, 11.00 Uhr
Ort: wird bekannt gegeben

Zur Finissage der Ausstellung lädt das Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften zu einer Matinee mit Konzert zum 150. Todestag von Frédéric Chopin.
Es spielt European Fine Arts Trio: Tomasz Tomaszewski (Geige), Pi-Chin Chien (Cello), François Kilian (Klavier)

Fine Arts Trio bekam für die Aufführung des Klaviertrios von Chopin den polnischen „Fryderyk-Preis“. Die Musiker aus dem Fine Arts Trio treten auch im ersten Teil des Konzertes auf: Tomasz Tomaszewski spielt solo Arabesken von Witold Szalonek, François Kilian begleitet die Sopranistin Ewa Wolak von der Deutschen Oper in Berlin.

PROGRAM

Witold Szalonek (1927–2001)
„Arabesken für Violine und Klavier (1964)
Tomasz Tomaszewski – Violine
François Kilian – Klavier

Mieczysław Karłowicz (1876–1909)
Lieder für Sopran und Klavier
(„Die Betrübte” zum polnischen Text von Kazimierz Gliński)
(„Sag mir nur ein Wort”, zum polnischen Text
von Kazimierz Przerwa-Tetmajer)

Feliks Nowowiejski (1877–1946)
Lieder für Sopran und Klavier
(„Eid”: „Wir werden den Boden nicht aufgeben, von dem wirM/span>
stammen ...“ zum Text von Maria Konopnicka)
Aufführende: Ewa Wolak – Sopran
und François Kilian – Klavier

Pause

Fryderyk Chopin (1810–1849): Sonate für Klavier und Cello Op. 65
Maestoso
Scherzo
Largo
Finale

Fine Arts Trio:
Tomasz Tomaszewski – Violine
François Kilian – Klavier
Pi-Chin Chien – Cello

Witold Szalonek, polnischer Komponist, unterrichtete zwanzig Jahre lang (1974–1994) Komposition an der Hochschule der Künste in Berlin.

Mieczysław Karłowicz (1876–1909), polnischer Komponist, von 1895 bis 1901studierte er bei Heinrich Urban in Berlin (der Vater von Karłowicz war Germanist). Er kam ums Leben im Tatra-Gebirge am 8. Februar 1909. In Polen wird das Jahr 2009 als Karłowicz-Jahr gefeiert (100. Todestag).

Feliks Nowowiejski (1877–1946), polnischer Komponist, studierte in Berlin (Stern-Konservatorium bei Prof. Ludwig Bussler und an der Königlichen Musikakademie in der Klasse von Max Bruch), in den Jahren 1905–1909 war er Chormeister in Berlin. Er kam zurück nach Polen im Jahre 1909.

Frédéric Chopin (1810–1849), polnischer Komponist, 1828 besuchte er Berlin (indirekt auf die Einladung von Alexander von Humboldt). In Polen wird das Jahr 2009 als Chopin-Jahr gefeiert (160. Todestag).